Fingerabdrücke auf die eCard?
Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky hat angekündigt, dass die eCard ab 2010 mit Foto und Fingerabdruck ausgestattet sein soll.
Und zwar, um den angeblich galoppierenden Mißbrauch zu verhindern.
Wie war das damals noch mit der Ankündigung, daß der Datenschutz mit der eCard gewährleistet ist? (Aber gut, da war Frau Kdolsky noch nicht im Amt.)
Aber wer nimmt eigentlich 8 Millionen Österreichern die Fingerabdrücke ab?
Werden wir dann alle verhaftet und erkennungsdienstlich behandelt, damit die Erfassung wirklich lückenlos vonstatten geht?
Wer zahlt das alles?
Ist das vielleicht Teil der Einsparungsmaßnahmen?
Und wie verhindert der Fingerabdruck auf der eCard den Mißbrauch?
Wird bei jedem Arzt ein Kriminalbeamter die Fingerabdrücke vergleichen und sicherstellen, daß nicht ein böser Unbefugter behandelt wird? Und wird bei einem Schwerstverletzten zuerst ärztlich oder erkennungsdienstlich behandelt?
Vielleicht würde doch ein Foto auf der eCard reichen (wenns denn schon unbedingt irgendwas sein muß), vielleicht in Verbindung mit einem Lichtbildausweis? Wie sonst überall auch?
Und, ein ganz anderes Thema, das von obigem Gesudere völlig unabhängig zu betrachten ist:
Wieviel Sch….. muß man eigentlich labern, um zum Minister ernannt zu werden? Und reicht das schon, oder gibt es noch zusätzliche Kriterien? Warum bin ich eigentlich noch nicht Minister?
Fragen über Fragen. Wenn ihr Antworten wißt, dann schreibt sie einfach in den Kommentar!



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April 26th, 2008 at 10:48 am
Wirklich gut erkannt, weitergesponnen, was daraus folgt!
Dieser Artikel ist ein Muss für jede Zeitung, jeden Blog etc.!
Weitermachen!
Grüße, Sohn des Sokrates