Bush kommt
Der amerikanische Präsident, Herr Bush, beehrt uns mit seinem Besuch.
Das könnte uns relativ egal sein, würden nicht extra für ihn Straßen, Plätze und Autobahnen gesperrt. Wie kommt man eigentlich als arbeitender Steuerzahler dazu, stundenlang auf der Autobahn im Stau zu stehen, nur damit Herr Bush es sicher und bequem hat?
Wir Österreicher sind ja gemütliche Leute, und hier tut ihm keiner was. Außer ein durch Österreichs EU-Vorsitz (und die dadurch resultierenden Autobahnsperren) rasend gewordener Pendler sieht rot.
Wenn Herr Bush Angst hat, soll er doch inkognito einreisen. Oder gar nicht. Er würde uns nicht wirklich fehlen.
Und wenn er sich nicht so arg fürchtet, dann soll er einfach mit dem Zug oder mit dem Bus vom Flughafen in die Stadt fahren - wie täglich tausende andere auch. Wenn er mir da im Schnellbahnabteil gegenübersitzen würde, ich würde ihm nichts antun. Versprochen. Nur hoffentlich hat er auch einen Fahrschein gelöst. Weil dem Schaffner ist das wurscht, ob der Herr aus Amerika ist - jeder muß einen Fahrschein lösen, egal ob aus dem Burgenland, Afrika oder Amerika! Da könnt’ ja sonst schließlich jeder kommen, und wo kämen wir da hin?



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